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Mittel-Transdanubien / Oldal címe /
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Historische Weingebiete

   

Historische Weingebiete in der Region Mittel-Transdanubien

Das Weinbaugebiet Ászár- Neszmély

Das Weinanbaugebiet von Ászár- Neszmély kann eine mehr als 2000- jährige Geschichte vorweisen. Die ehemals zum Römischen Reich gehörende Provinz Süd- Pannonien hat sich stufenweise immer mehr in Richtung Norden ausgeweitet und somit auch die Weinkultur dieses Gebiets erobert.
Nach der Landnahme und der Staatsgründung erlebte der ungarische Weinbau in dieser Region einen neuen Aufschwung. Ohne Übertreibung könnte man sogar behaupten, dass während der Herrschaft der Könige des Hauses Árpád die Glanzzeit erreicht war und eine Konzentration in diesem Gebiet entstanden war. Esztergom war die Hauptstadt des Landes und alle Arten von Weinen und Trauben waren unerlässlicher Bestandteil der damaligen königlichen Gelage. Im 14. Jahrhundert zählten die Weine dieser Gegend bereits zum beliebtesten Getränk in der Öffentlichkeit. Die Zeiten nach dem Abmarsch der Türken aus dem Lande bezeugen die Blütezeit im Weinbau. Der Zeitraum nach dem Freiheitskampf wurde durch diese Entwicklung weiter begünstigt. Während der Freiheitskämpfe der Kuruzen haben die Soldaten Unmengen von Wein geliefert, was zur Folge hatte, dass die Produktion wesentlich erweitert wurde.
Im Weingebiet von Ászár-Neszmély werden insgesamt 10% der hier verarbeiteten Trauben auch angebaut. Die restlichen 90% werden aus 12 anderen bekannten ungarischen Weingebieten angeliefert. Die Einkaufsquellen sind unterschiedlich, da man sich ausschließlich auf Trauben höchster Qualität konzentriert. Die angebauten Sorten sind: „Rajnai rizling” (Rhein- Riesling), „Király- leányka½(Königstochter), „Olaszrizling½ ( italienischer Riesling), „Zöld Veltelini½ (Grüner Veltliner), „Rizlingszilváni½( Riesling-Silvaner),Muscat Ottonel, Chardonnay, „Leányka½(Mädchentraube).


Das Weinbaugebiet Etyek-Buda

Die Weinanbauflächen des Gebietes liegen an den südlichen Hängen des Vértes- und des Velence-Gebirges und zwar in der Etyeker Hochebene sowie an geeigneten Plätzen im Zsámbéker Becken, im südwestlichen Teil des Budauer Gebirges. Zudem reifen die Trauben an den Hängen des Pilis-Gebirges. Im Jahre 1998 wurde dieses Gebiet in zwei Bezirkeaufgeteilt. Bei dieser Gelegenheit hat man die Budaer Gebiete (obwohl die Geschichte des weinbaus in dieser Gegend viel älter ist) an die bereits vorhandenen Weingebietevon Etyek angegliedert. Erste Aufzeichnung über den Weinbau der Gemeinde Etyek stammen bereits aus dem 18. Jahrhundert. Wie in zahlreichen anderen Gebieten Ungarns hatte die Ansiedlung der deutschstämmigen Bevölkerung die Entwicklung des Weinbaus vorangetrieben, insbesondere ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Kalkboden und die traditionellen Sorten haben das Etyeker Weinbaugebiet seit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zum Ausgangspunkt der Sektproduktion gemacht. Hier werden auch die Rohstoffe für den bekannten Törley-Sekt angebaut. Zurzeit bilden mehrals fünfhundert Weinkeller an zwei bedeutenden Standorten geschützte Kellerzeilen. Die charakteristischen Sorten des Weingebietes Etyek sind: „Rajnai rizling” (Rhein-Riesling), Pinot Blanc, „Szürkebarát”(Grauer Mönch), Zenit, „Királyleányka”(Königstochter), Chardonnay, „Zöld Veltelini”(Grüner Veltliner), „Zengõ” und „Zefír”


Das Weinbaugebiet Mór

Das Winbaugebiet von Mór ist die „Heimat der männlichen Weine”aber auch des „ezerjó”(Tausendgut). Es liegt an den süd- und südwestlichen Hängen des Vértes-Gebirges und am Randgebiet des Mórer Grabens. Es muss zu den kleien Weingebieten Ungarns gezählt werden, Mór kam erst durch den Zusammenschluss von insgesamt 5 Siedlung (Csákberény, Csókakõ, Pusztavám, Söréd, Zámoly) zustande. In dieser Gegend haben bereits die Kelten und die Römer Wein angebaut. Die ersten schriftlichen Überlieferungen der Siedlung stammen aus der Zeit von König Béla I. Während der türkischen Belagerung starb die Weinkultur aus. Erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts haben hier die deutschen Siedler und die mit ihnen angekommenen Kapuzinermönche den Weinbau zu neuem Leben erweckt. Gleichzeitig haben sie eine neue Methode eingeführt. Auch der so berühmt gewordene Wein Mórer Tausendgut (Móri ezerjó) ist ihnen zu verdanken.
Ab 1960 begann man, neben dem bis dahin angebauten „Ezerjó” (Tausendgut) auch andere sorten reifen zu lassen. Bei den inzwischen typischen und populären Qualitäten dieses Weingebietes handelt es sich um: Irsaer Olivér, „Királyleányka”(Königstochter), „Leányka”(Mädchentraube), „Rajnai Rizling”(Rhein- Riesling), „Rizlingszilváni” (Riesling-Silvaner), Zöldveltelini (Grüner Veltliner).


Das Weinbaugebiet Somló

Entlang der Hauptstraße 8 erhebt sich der Berg vulkanischen Ursprungs, der jetztige Somló-Berg. Das dortige Weinanbaugebiet umfasst nur 500 Hektar, also die kleinste Anbaufläche Ungarns. Zurzeit teilt sich diese in zwei Bezirke auf und zwar in den Bezirk Kissomlyó-Sághegy mit insgesamt 5 Siedlungen und den Bezirk Somló, wo wiederum in 4 Siedlungen Wein angebaut wird. Die Geschichte des Weinbaus reicht zurück bis zur Antike. Hier haben sich sehr wahrscheinlich bereits Kelten und Römer mit dem Weinbau beschäftigt. Seine Blütezeit erlebte das Gebiet jedoch im 18. Jahrhundert. In dieser Zeit zählten die Weine aus Somló zu den beliebtesten Getränken des Hauses Habsburg und somit auch der übrigen Aristokratie. Aus dieser Zeit stammt die Bezeichnung: „Wein der Hochzeitsnächte”. Die Legende erzählt nämlich, dass auf Befehl von Maria Theresia die jungen Habsburger Prinzen in ihrer Hochzeitsnacht mindestens ein Glas Somloer Wein zu trinken hatten, um Ihre Männlichkeit zu stärken, auch im Interesse der Zeugung männlicher Nachkommen.
Die Besucher können die Geschichte des Weinggebiets von Somló im Rahmen von vier charakteristischen Weintouren kennen lernen (Weinstraße der Heiligen Margarete, Weinstraße der Heiligen Ilona, Hegykút-Weinstraße, Weinstraße des Heiligen Martin.). Alle Touren führen zur Somlóer Burg. Die Touren bieten ein umfassendes Programm, so zum Beispiel die Teilnahme an einer Weinprobe und die Möglichkeit, Spezialitäten der regionalen Gastronomie kennen zu lernen. Des Weiteren sind Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden und Museumsbesuche geplant. Eine Station der Hegykút Weinstraße ist das Weinhaus Inhauser. Zu den unvergesslichen Erlebnissen zählt das vom Weinhaus durchgeführte Programm des „csacsagolás”, d. h. ein Ritt mit dem Esel (in Ungarisch csacsi) zur Burg von Somló. Die Gäste werden auf dem rücken von 6 Eseln hoch zurBurg transportiert.

Weinstraße der Umgebung des Velencei-Sees

Die Umgebung des Velencei-Sees hat den Liebhabern echte, delikate Weine und zwar in riesengroßer Auswahl zu bieten. Es gleicht einem Erlebnis, an den nördlichen Berghängen die guten, heimischen Weine verkosten und dabei das wunderschöne Seepanorama genießen zu können.
An den südlichen Hängen des Velencei-Gebirges wurde bereits im 17. Jahrhundert Weinbau betrieben. Auf einer mehrere Jahrhunderte alten Tradition basierend, sowie auf Initiative der Weinbauern und Winzer wurde der Verein Weinstraße Velencei-See und Umgebung gegründet. Das Gebiet erhielt im Jahre 1990 das Prädikat eines Weingebiets. Die hier erzeugten Weine verbreiten einen exzellenten, sowie fruchtigen Duft, besitzen eine helle Farbe und verfügen über feine Säuren. Es handelt sich hierbei um elegante Weißweine und markante, gehaltvolle Rotweine.
Die Weinstraße erwartet mit Weinverköstigungen, interessanten Sehenswürdigkeiten, stimmungsvollen Kellern und Gasthöfen ihre Gäste.
Charakteristische Trauben bzw. Weinspezialitäten des Gebietes sind: Olaszrizling (Welschriesling), Chardonnay, Rajnai rizling (rheinischer Riesling), Zenit, Zöld veltelini (Grünveltliner), Királyleányka (Königstöchterchen), Kékfrankos (Blaufranken), Zweigelt, Cabernet Sauvignon und Tramini.


Malév
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Aktuallisiert: 06.06.2008.

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