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Ungarisches Tourismusamt
Regionale Marketingdirektion
Mittel-Transdanubien
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Veszprém-Döbrönte-Pápa-Csesznek

    

Veszprém wird sowohl die Stadt derKöniginnen, als auch die Hauptstadt des Bakony-Gebirges genannt. Folgt man dem Weg am Séd-Bach entlang, so ist man im Begriff, einen Rundgang um das Burgviertel zu machen. Die Burg von Veszprém wurde auf einem 40 m hohen Felsen erbaut diente als Bischofssitz. Nach einer Tradition aus dem 11. Jahrhundert war die Kröhung der Königin stets ein Vorrecht des Bischofs von Veszprém.Die Burg wiederstand 1242 dem Ansturm der Mongolen. Später wurde diesem Ort aber keinerlei größere militärische Bedeutung mehr beigemessen. Während der Türkzeit konnte die Burg aufgrund ihrer ungünstigen strategischen Lage und Verrat keinen echten Wiederstand mehr leisten.Als Persönlichkeit wurde Königin Gisela zum Symbol. Die Stadt verleiht an ihre renommierten Bürger den Gisela-Preis als höchste Auszeichnung. Gisela-Tage werden die alljährlich im Mai veranstalteten kulturellen Festlichkeiten genannt. Der größte Teil dieser Veranstaltungen findet in der Burg und zwar an der Dreifaltigkeitssäule statt. Dies ist auch der Schauplatz der sommerlichen Burgkonzerte.

Wir erreichten die nächste Station innerhalb unserer Burgroute, wenn wir auf der Landstraße Nr. 83 durch Veszprém fahren. Die Ruine der im 14. Jahrhundert erbautengotischen Burg von Szarvaskõ befindet sich auf einem Hügel bei Döbrönte. König der Große genehmigte den Bau und so wurde die Burg vom königlichen Jäger des Bakonys, Benedek Himfy, zum Schutz der Güter erreichtet, später wurde sie jedoch zur Raubritterburg.Im System der Grenzburgen hatte die Burg keinerlei Bedeutung. Die Burg wurde vermutlich gegen Ende des 17. Jahrhuderts unbewohnbar. Die Burgruine ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Touristen. Sie wird zumeist am letzten Wochenende im September aufgesucht, denn zu dieser Zeit wird dasBurgfest veranstaltet.

Oftmals wird die Stadt Pápa hinsichtlich ihrer bedeutenden kulturgeschichtlichen Hinterlassenschaften auch als das Athen Transdanubiens bezeichnet.Das ehemalige Schloss Esterházy wurde anstelle einer mittelalterlichen Burg, welche als Festung im Kampf gegen die Türken diente, erbaut. Das in U-Formerrichtete, barocke Schloss wurde im Jahre 1784 fertiggestellt und gilt heute als kulturelles Zentrum der Stadt. Das von Stuckaturen geschmückte, pompöse Treppenhaus führt zur städtischen Bibliothek und zum Károly Esterházy-Museum. Im Lesesaal der in der ehemaligen Kapelle eingerichteten Bibliothek zieren wunderschöne Fresken die Decke. Über das Museum gelangen wir in den ehemaligen Nádor-Saal, wo man heute klassische Musikkonzerte veranstaltet.Im großen Garten, der das Schloss umgibt, findet man zahllose Baumraritäten, unter anderem auch riesige Platanen mit einem Durchmesser von 6-8 m.

Über die Landstraße 82 gelangt man durch die wildromantische Landschaft des Bakony-Gebirges zu den sehenswerten Ruinen der im 13. Jahrhundert errichteten Burg von Csesznek, die auf dem Gipfel eines Kalkfelsens erbaut wurde.In der Zeit der Türkenkriege wechselte mehrmals ihr Besitzer, zumal sie sich direkt an der Grenze zwischen dem Königreich Ungarn und den türkisch besetzten Gebieten befand. Ihre Blützeit erlebte die Burg im 15. Jahrhundert, als die Familie Garai sie zu einer gotischen Ritterburg ausbauen ließ.In den Burg und auf der Freilichtebühne des Steinbruchs werden alljährlich im Sommer Konzerte und andere sehenswerte Vorstellungen veranstaltet. Das Festival der Schnabelflötenspieler in den ersten Augusttagen ist schon zur Tradition geworden.

 


Aktuallisiert: 06.06.2008.

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