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Ungarisches Tourismusamt
Regionale Marketingdirektion
Mittel-Transdanubien
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Székesfehérvár-Nádasdladány-Várpalota

Székesfehérvár liegt im Zentrum der Region. In der Stadt werden zahllose Erinnerungen an die ungarische Vergangenheit wach. Die Krönungskirche aus dem 11. Jahrhundert und die Ruinen der im 13. Jahrhundert errichteten Stadtmauer erzählen über das Mittelalter. Die im 13. Jahrhundert erbauten Basteien und Burgen mit den beiden ovalen Toren dienten einst als Durchlass für den Verkehr in Richtung Buda und Várpalota.Im nördlichen Abschnitt, welcher heute als Stützmauer für die Gartenanlage des Bistums sowie für den mittelalterlichen Ruinengarten dient, können wir immer noch die im Jahre 1601 entstandene Form bewundern. Den mittelalterlichen Ruinengarten mit Mausoleum des heiligen Stephan und die Ruine der mittelalterlichen Krönungskirche erreicht man über die Hauptstraße.Eine der besonderen Sehenswürdigkeiten von Székesfehérvár ist die Bory- Burg, welche man nicht zu den jahrhundertealten Burgen zählen kann, denn sie wurde erst gegen Mitte des 20. Jahrhunderts erbaut. Die zum Himmel ragenden Mauern und Basteien sind Meisterwerke der Phantasie und Zeichen der beharrlichen schöpferischen Arbeit des romantischen Bildhauers und Architekten Jenõ Bory.

Die Familie Nádasdy hatte an mehreren Stellen der Region Besitzümer, doch eines der schönsten Schlösser hat sie in Nádasdladány erbauen lassen. Im südlichen Abschnitt der westlich von Székesfehérvár gelegenen moorwiese hatten sich günstige Gegebenheiten für die Errichtung des Adelssitzes angeboten. Der heute 23 Hektar zählende Schlosspark besitzt zahlreiche wertvolle Baumarten, nach Schätzungen sind dies 100 bis 200 Jahre alte, riesige und einmalige Arten. Als imposantester Saal des zwischen 1873 und 1876 im Tudorstil erbauten Schlosses Nádasdy gilt die Ahnengalerie. Dort hatte die Familie sämtliche Dokumente der Vorfahren, die sie früher für ihre öffentlichen T¨tigkeiten in ihrer Heimat bekommen hatten, aufbewahrt.Das Schloss ist eines der bedeutendsten Denkmäler in Ungarn. Die Verwaltung und die Durchführung der Restaurationsarbeiten erfolgen durch die Nádasdy-Stiftung. Die Schaffung eines kulturellen und geistigen Zentrums in Verbindung mit der Nádasdy-Akademie ist das Ziel der Stiftung.

Die Geschichte der Stadt Várpalota war immer eng mit den umliegenden Bergwerken verbunden. Das Stadtzentrum wird von der mittelalterlichen Burg und ihren gewaltigen vier Ecktürmen beherrscht. Dieses düstere und massive Bauwerk verlor mit der Zeit siene Rolle als Verteidigungsanlage und wurde zu einem Burgschloss umgebaut. Bis heute sind lediglich die beiden vorderen Ecktürme nahezu unversehrt geblieben. Die Fassanden des Innenhofes zeigen Merkmale der oberitalienischen Bauweise, denn sie stehen auf den mit Winkelbändern beschlagenen toskanischen Pfeilern. Die von diesem Bollwerk ausgehende bedrückende Stimmung wird jedoch durch die gepflegte Parkanlage - anstelle des ehemaligen Burggrabens - ausgeglichen.In der Burg stehen die Museen den Besuchern zur Besichtigung offen. Hier befindet sich auch die einzige, eigenständige Sammlung für Chemie in Mitteleuropa, das Ungarische Chemiemuseum, sowie eine Sammlung aus der Bergbaugescichte.

 


Aktuallisiert: 06.06.2008.

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