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Ungarisches Tourismusamt
Regionale Marketingdirektion
Mittel-Transdanubien
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Fehérvárcsurgó-Bodajk-Csókakõ-Mór

An den östlichen Hängen des Bakonygebirges wurde im Jahre 1844 das ursprünglich im klassizischten Stil gehaltene Schloss Károlyi erbaut, während es heute den romantischen Stil verkörpert. Von dort aus hat man eine hinreißende Aussicht auf das Tal unterhalb des Schlosses. Das Schloss besitzt einhundert Zimmer, mehrere Prunksäle, ein Hofkapelle und wird von einem 45 Hektar großen englischen Park umrahmt. Das Schloss ist Mitglied des europäischen Netzes kulturelles Treffen.Im Schloss werden Konzerte bei Kerzenschein, Kinderprogramme und sonsige kulturelle Ereignsse durchgeführt.Etwa 2 Kilometer vom Gebäude entfernt befindet sich der Fehérvárcsurgóer Wasserspeicher, eine beliebte Bade- und Angelstelle. Den Speicher kann man über das malerisch gelegene Tal des Gaja-Baches auch zu Fuß erreichen.

Von Fehérvárcsurgó aus erreichen wir nach wenigen Kilometern Bodajk im östlichen Teil des Bakonywaldes. Das überwältigende klassizistische Gebäude kann man bereits von der Landstraße 81 aus gut sehen. Es ist das Schloss der ehemaligen Grafenfamilie Hochburg-Lamberg, welches zum Besitz der Familie in Bodajk gehörte. Das Schloss hatte Baron József Miske erbauen lassen. Das Gebäude wird inzwischen von der Gemeiden für Kultur- und Schulungszwecke genutzt.Die Atmosphäre längst vergangener Zeiten lassen auch einige andere denkmalgeschütze Gebäude, die alte Wassermühle und das inmitten des Ortes befindliche Seebad wieder aufkommen. Der von Karstwasser gespeiste See hat eine belebende und erfischende Wirkung, was ihn letztlich auch populär machte.

Die 700 Jahre alte Burg Csokakõ wurde auf der westlichen Felsbank des Vértes-Gebirges erbaut. Die Burg verfügt über besondere archäologische Werte mit Denkmalcharakter. Umgeben von malerischen Wälden wurde die Burg in der Ära der klassischenKriegsführung der Ritter erbaut. Zu Zeiten der Grenzburgkämpfe gehörte die Felsenburg jedoch nicht mehr zu den bedeutenden Festungsbauten, da sie gegen die Kanonenangriffe kaum noch zu verteidigen war.Die Burg von Csókakõ stellt selbst als Ruine noch ein Stück lebendiger Vergangenheit der Region dar. Eine kleine, aber begeisterte Gruppe der heutigen Bewohner und deren Freunde arbeiten und helfen freiwillig mit beiden Händen, um die Wiederherstellung der Burgzu ermöglichen. Dank ihrer Unterstüztung schreitet die Errichtung der Burgmauer langsam voran.

Südlich davon befindet sich am Fuße des Vértes-Gebirges das durch seinen Weinanbau bekannte Städchen, Mór. Den Hauptplatz säumen zahlreiche barocke Denkmäler, von denen das wertvolle, im Zopfstil erbaute Schloss Láncos erwährt werden sollte. Im heute noch gut nutzbaren, eleganten Gebüde ist die Selbstverwaltung der Stadt untergebracht. Seinen Namen erhielt das Schloss vom direkt davor angebrachten schmiedeeisernen Kettenzaun.In der nähe befindet sich auch das gegenwärtig für kulturelle Zwecke genutzen, einstöckige, mit einem Mansardendach versehene Schloss Lamberg, welches nach Plänen und unter Leitung von Jakab Fellner zwischen 1762 und 1765 erbaut wurde.Im Schloss kann man eine ortshistorische Sammlung bewundern, ebenso das Schwabenzimmer, das Sándor Wekerle Gedenkzimmer und Andenken an die Geschichte der Stadt Mór.

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Aktuallisiert: 06.06.2008.

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